Aus der Chronik des Veloteams Cottbus
(Quelle: Chronik des Veloteams - Frank Urbanowicz)
Wie alles begann mit dem .... COTTBUSER VELOTEAM
Seit 1978 trafen sich ehemalige Aktive und Freunde des Radsports zu gelegentlichen Radrennen auf der sehr flachen Cottbuser Radrennbahn im Sportzentrum. "Stunde der Bolzer" wurden diese Rennen genannt. Organisiert wurden die Rennen durch Wolfram Franke und Wilfried Meusel, beide Mechaniker beim SC Cottbus und deren Org.-Chef Wolfgang Rengert. Meist ein Rennen im Mai und eins im September bildeten den Wettkampfkalender der "Old Boys". Am Wochenende wurde trainiert. 50 bis 60 km durch den Spreewald standen auf dem Programm. Rund 20 Herren zwischen 30 und 60 Jahren schwangen sich dabei mehr oder weniger oft in den Sattel. Schwer war es Material zu beschaffen. Stundenlang stand man beim Fahrradgeschäft Vater an, um einige der wenigen Felgen abzubekommen. Fahrradteile wurden auch aus Polen "importiert" oder von den Rennern des SC Cottbus abgelegtes Material wurde aufgearbeitet. 1984 entschloss man sich dann das Cottbuser Veloteam "Old Boys" zu gründen und sich der damaligen Betriebssportgemeinschaft Lok Cottbus anzuschließen. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten Wolfram Franke, Wilfried Meusel, Wolfgang Rengert, Werner Schultz, Horst Suchowiers und Hans Tinius. Zu den Wettkampfhöhepunkten kamen noch die Lausitzrundfahrten, zum Teil auch "Fahrt für Frieden und Freundschaft" genannt, die sogar bis nach Polen gingen, dazu. Organisiert wurden sie durch den damaligen Bezirkstrainer Horst Uibel, der damit einen neuen Höhepunkt für Nichtleistungssportler schuf. Ehemalige Leistungssportler, wie Bernd Drogan, Hans- Peter Wehe, Udo Knepper oder Olaf Froehlich nahmen dieses Angebot dankend an. Später stießen auch Leute, die nicht unbedingt was mit dem Radsport und dem SC Cottbus zu tun hatten zum Veloteam. Frank Anders, Gerhard Stolz und Wolfgang Unger gehörten dazu. Mit Frank- Rüdiger Schiffner stieß auch ein Triathlet, einer noch neuen Sportart zum Veloteam. Mit Mario Starke (ehemals Boxer) und Armin Janetzko (Leichtathlet) entdeckten auch andere ehemalige Sportler ihre Liebe zum Radsport. Die Stunde der Bolzer wurde 1987 zum Velocup ausgebaut. 6 Rennen standen jetzt auf dem Programm. Mit Guben und Peitz fand man organisatorische Mitstreiter. Gespurtet wurde von 1987 bis 1989 um den FDGBPokal. Ehemalige Cottbuser Leistungssportler, wie Axel Sinske, Hans- Peter Wehe und Udo Knepper gewannen ihn. Mit dem Sporthaus Reinke konnte später auch ein richtiger Sponsor gewonnen werden. Am 16.9.1989 führte die BSG Lok Lübben die erste Leistungsradwanderung durch. Der Vorläufer der heutigen Radtourenfahrt. In dem zusammenbrechenden DDR- Sport hatte auch das Cottbuser Veloteam zu kämpfen. Die Sektion Radsport der BSG Lok Cottbus löste sich auf. In diesem Jahr wechselte auch das Cottbuser Veloteam als eigenständige Abteilung zum SC Cottbus. Bestrebungen einen eigenen Verein zu gründen, scheiterten. Frank Urbanowicz wurde zum Vertreter des Veloteams in die Vereinsführung gewählt.
und wie es mit dem COTTBUSER VELOTEAM weiterging ....
1991 – 1994
Eine neue Zeitrechnung brach an. Der DDR- Radsport gelangte unter das Dach des Bundes Deutscher Radfahrer. Wie so viele Menschen in der ehemaligen DDR mussten auch die Trainer der Sektion Radsport des SC Cottbus neue Wege suchen. Das Veloteam suchte ebenfalls, boten sich doch im BDR viele Möglichkeiten des Breitensports. die es so in der DDR nicht gegeben hatte. Radtourenfahren hieß das neue Zauberwort und das Veloteam machte sich an die Arbeit, suchte Strecken und reichte für 1991 3 RTF´s der A- Wertung ein. Natürlich galt es auch, Sponsoren zu suchen und zu finden. Mit der ersten RTF hatte man großes Pech. Schneeregen, sehr kühle Temperaturen, deswegen natürlich kaum Teilnehmer. Das ließ die Euphorie kräftig sinken. Die 2. im Sommer lief wesentlich besser. Sie startete als „Rover- Spreewald-RTF“ in Burg. Im Herbst wurde dann die 3. RTF, die 1. Cottbuser Sparkassen-RTF auf der Radrennbahn gestartet. Das Fahrradcenter Lutz Heßlich sponserte auch das 1. Veloteamtrikot nach der Wende, es war dann insgesamt schon das 3. Veloteamtrikot. Wolfram Franke und Ute Warmbold wurden die 1. Radler des Jahres des Veloteams. Diese Auszeichnung bekommt, wer im Jahr die meisten RTF- Punkte gesammelt hat. Glanzvoll war das Jahr 1991bezüglich des Velocup´s. Für jede der 6 Etappen konnte ein Sponsor gewonnen werden. Spannende Rennen, aber auch unschöne Szenen waren zu beobachten. Nach einer tollen Abschlusssiegerehrung entschloss man sich, auf Radrennen in Zukunft zu verzichten und wieder zur alten "Stunde der Bolzer" zurückzukehren. Weniger gut verliefen die nachfolgenden Jahre. Eberhard Pöschke, Geschäftsführer des SC Cottbus, Sektion Radsport wollte 1991 den RK Endspurt 09 wieder beleben. Dazu wollte er die Mitglieder des Veloteams gewinnen. Wir sollten aber nur als Mittel zum Zweck benutzen werden, um einen eigenen Verein zu gründen, in dem ebenfalls der Leistungssport im Vordergrund steht. Als erste Abwerbungsversuche von Leistungssportlern an die Öffentlichkeit drangen, entschied sich das Veloteam für den SC Cottbus. Es sollte keine Spaltung des Cottbuser Radsports geben. Damit hatte aber das Veloteam für die nächsten Jahre einen Gegner gefunden, der dem Veloteam als Geschäftsführer des späteren RSC Cottbus kaum Unterstützung gab. Aber man war es gewohnt eigene Wege zu gehen. Inzwischen war das Veloteam auf 40 – 50 Leute angewachsen. Ein Rennrad zu bekommen war kein Problem mehr. Mit dem Radcenter Lutz Heßlich gab es da in Cottbus einen prominenten Partner. Für 1992 wurden nur noch 2 RTF´s angemeldet. Andere Aktivitäten kamen dazu. Das Veloteam entdeckte die Radrennbahn. Da viele ungeübte Radler zum Veloteam stießen, war ein richtiges Bahnrennen nicht möglich. Ein Verfolgermatch über 10 Runden = 3 333 m war der 1. Wettbewerb. In der Altersklasse U40 siegte Frank Urbanowicz und in der AK Ü40 hieß Wolfram Franke der Sieger. Sie hatten sich, gemeinsam mit Sportfreunden aus Peitz in einem Trainingslager in Cesenatico (Italien) darauf vorbereitet. Natürlich sollte auch ein Wettbewerb für sprintstarke Veloteammitglieder ins Leben gerufen werden. Er wurde als 1 000 m- Zeitfahren ausgetragen. Hier hießen die Sieger Lutz Heßlich und Wolfram Franke. Ute Kuhring gewann den Wettbewerb der Frauen. Im Herbst erfüllte man sich noch einen Traum und startete bei der Bodensee- Rundfahrt. Katrin Neu wurde Brandenburger Radlerin des Jahres. 1993 starteten Veloteamradler schon bei weit mehr Veranstaltungen. Die Rhön- Rundfahrt und auch schon der schwere Samsonman in Österreich wurden von Einigen absolviert. Beim 1 000m – Zeitfahren fuhr Lutz Heßlich in 1:12,58 min mit einem Straßenrad eine tolle Zeit. Ute Warmbold absolvierte neben vielen männlichen Veloteamradlern, die Bodenseerundfahrt. 217 km, eine Superleistung. In einem Kolkwitzer Tonstudio entstand durch Initiative von Werner Meisel das Radsportlied „Tritt rund“. Ute Warmbold und Axel Viertler wurden Brandenburger Radler des Jahres. 1994 feierte das Veloteam seinen 10. Geburtstag. Die Mitgliederzahlen sind gestiegen und zum Geburtstag gab es ein neues Vereinstrikot. Die Firma Meding aus Werben/Spreewald trat als Hauptsponsor auf. Aus rot-weiß wurde jetzt lila-weiß. Im Rahmen des wieder belebten Radrennens Cottbus-Görlitz-Cottbus fand die 25. Stunde der Bolzer statt. Andreas Reimann und Bernd Dubiel hießen die Sieger. Eine größere Gruppe des Veloteams nahm am Supercup in Oeversee teil. Ute Warmbold wurde zum 2. Mal in Folge Brandenburger Radlerin des Jahres.
1995 – 1999
Das Veloteam fliegt in den Süden, hieß es 1995. Erstmals fahren auch die Breitensportler zur Sonneninsel Mallorca und alle sind begeistert, von den sich dort bietenden Trainingsmöglichkeiten. Das machen wir jetzt jedes Jahr, war man sich sofort einig. In Cottbus fand die Bundesgartenschau statt und das Cottbuser Veloteam gehörte zu den Teilnehmern der Eröffnungsveranstaltung die bundesweit im Fernsehen übertragen wurde. Der RSC Cottbus organisierte das 1. Frühlingsradeln und natürlich war auch das Veloteam als Helfer dabei. Der Dolomiten – Marathon war für Viele das Jahresziel, einige fuhren danach noch den Samsonmarathon in Österreich. Ute Warmbold wurde in der Pfalz Weltmeisterin im Einerstraßenfahren der Ärzte, Zahnärzte und Apotheker. Auch zu Hause kann man Berge fahren, wie beim Supercup in Colmnitz, bei dem es bis auf den Fichtelberg ging. 1996 stand die Supercupserie für Einige im Mittelpunkt der Saison. Bremen, Heiligenhafen, Buchholz, Mömbris, Schotten, Dortmund und Cottbus waren die Stationen. Die Serie fuhren Klaus-Dieter Schuppan, Dietmar Zimmermann, Wolfram Franke, Frank Urbanowicz, Klaus-Dieter Weber, Mario Starke, Rüdiger Perka und Jürgen Nagel. Die Serie endete mit einem rauschenden Fest auf der Cottbuser Radrennbahn. 5 Radler fuhren auch den Europacup. Frank Anders ging auf große Tour. Von Cottbus fuhr er bis zum Nordkap. Er legte dabei 5 000 km zurück. Unsere bisherige Trainingsnachbereitungsstätte, die Spreeperle in Kiekebusch schließt. Rene Müller und Kai Matschke organisieren, dass wir uns in Zukunft im Vereinsheim der Branitzer Blasmusikanten treffen können. Es entsteht die Tradition des Jahresabradelns. Ab 1997 startet das Veloteam in schwarz. Hauptsponsor ist wiederum die Firma Meding aus Werben im Spreewald. Erstmals gibt es auch eine passende Hose dazu. Wolfgang Unger konnte die Firma Zeppelin als Sponsor gewinnen. Unser damaliger Präsident lud uns zu einem Wochenende in ein Hotel am Straussee ein. Auch ein Besuch im neuerbauten Velodrom in Berlin gehörte dazu. Die Radler werden älter. 1997 wurde bei den Männer die Altersklasse Ü50 eingeführt. Horst Suchowiers hieß der 1. Sieger in dieser Altersklasse beim Verfolgermatch. Wieder starteten einige Vereinsmitglieder beim Samsonmarathon und beim Dreiländergiro. Gabi Piesker wird Weltmeisterin der Ärzte und Apotheker in Belgien. Heinz Noack und Gerhard Stolz legen in 24 Stunden 650,233 km auf der Cottbuser Radrennbahn zurück, was ihnen einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde bescherte. Der Gedanke, 1998 Trondheim – Oslo zu absolvieren wird geboren. Eine große Gruppe Veloteamradler nimmt am vorletzten Supercup in Uedem/Niederrhein teil, bevor dann in Cottbus der letzte Supercup des Jahres veranstaltet wird. In diesen Jahren entsteht das Veloteamaktiv. Beherrschendes Themas 1998 ist die Teilnahme am ältesten Radmarathon Europa´s den „Den Store Styrkeproven“ – „Der großen Herausforderung“. 551 km absolvierten folgende Veloteammitglieder, Frank Anders, Jan Dammes, Frank Fischer, Wolfram Franke, Hans- Ulrich Geike, Olaf Jentzsch, Bernd Lehmberg, Rene Müller, Ullrich Obst, Rüdiger Perka, Roland Scherbinski, Hans-Joachim Skoruppa, Wolfgang Unger, Frank Urbanowicz und Klaus-Dieter Weber. Noch nicht Veloteammitglied, aber dabei war Frank Thomas aus Berlin. Eine kürzere Strecke von Lillehammer nach Oslo absolvierten Kerstin Dammes, Gabi Piesker, Edeltraud Drochol und Helmut Drochol, Zum 3. Mal findet das Supercupfinale in Cottbus statt. Für Einige ging es noch zur Bodensee-Rundfahrt. Die Wochenendtour führte nach Kodersdorf, wie schon 1997. Das Jahr 1999 begann mit dem 1. Veloteamkegelabend. Als Jahreshöhepunkt standen wieder die Dolomiten auf dem Programm. Endlich wurde der gewünschte Pokal errungen. Den gab es für Platz 6 in der Teamwertung. Gerhard Stolz wollte sich nicht mehr diesen Strapazen unterziehen und so fuhr Heinz Noack alleine 1 000 km auf der Cottbuser Radrennbahn. Seine Zeit lautete 35:46:07 h. Auch über 500 km stellte er mit 16:39:13 h einen neuen Rekord für das Guinness-Buch auf. Die Wochenendtour ging nach Seifhennersdorf ins Querxenland. Kerstin Stefaniak wurde in den Jahren 1999 – 2001 Brandenburger Radlerin des Jahres.
2000 – 2004
Nach 5 Jahren Trainingslager auf Mallorca war dieses Mal Porec in Kroatien Ziel der Reise. Pokale gab es beim Rhönmarathon für das Veloteam. Dietmar Zimmermann nahm am 4. Glockner- Man einer 3 Etappenfahrt über 723 km und 10 100 Höhenmeter teil. Zum 10. Mal werden die Burger RTF und die Sparkassen – RTF veranstaltet. Wieder gibt es neue Vereinskleidung. Die Grundfarbe schwarz bleibt erhalten, auch die Firma Meding ist wieder als Hauptsponsor dabei. Die Hosen wurden dieses Mal von der Firma Eurovia gesponsert. Mit dem neuen Outfit geht es zum Dreiländergiro nach Nauders in Österreich. Dort wird der Pokal für die zweitstärkste Mannschaft errungen. Sebnitz ist das Ziel der Wochenendtour. Jochen Weber beginnt, einen Internetauftritt für das Veloteam zu entwickeln. Einen ganz anderen Männertag erlebten die Veloteamradler 2001. Die touristische Version des Profiklassikers Amstel Gold Race in den Niederlanden wird genau zu diesem Termin ausgetragen. Die lange Strecke geht über 255 km und es sind 36 Berge mit bis zu 21 Steigung zu überwinden. Erst am Abend kann das 1. Bier genossen werden. Zum 10. Mal finden das Verfolgermatch und das 1 000m- Zeitfahren statt. Oftmalige Sieger waren:Wolfram Franke, Bernd Dubiel, Horst Suchowiers und Frank Schiffner bei den Herren und Kerstin Stefaniak und Ute Warmbold bei den Frauen. Bei den Männern wird die AK Ü60 einggeführt. Manfred Rieger wird 1. Sieger über 2 000m. Beim 4. Großglockner- Felberntauern-Radmarathon starteten Rene Müller, Wolfram Franke, Andreas Heinze, Frank Urbanowicz und Klaus- Dieter Weber. Ziel der Wochenendtour war wiederum Seifhennersdorf. 2002 startete das Veloteam beim Samson-Radmarathon – der Weltmeisterschaft für lizenzfreie Fahrer. So hart, wie der früherer Samsonmarathon war, ist er nicht mehr. Egal, denn es gab einige Erfolge für das Veloteam zu feiern. Ingelore Unger wurde 2. über 120 km in der AK2 der Frauen. Gabi Piesker wurde in der AK Ü40 3. über 160 km. Bei den Männern konnten nur die Oldie´s überzeugen. Horst Suchowiers wurde 2. und Manne Rieger 3. in der AK über 60 Jahre. Rüdiger Perka wurde bei den HEW-Cyclassics in Hamburg 2. Eine tolle Leistung, denn es waren 12 500 Radler am Start. 2003 fuhr das Veloteam nach Köge in Dänemark. Die Sjaelland- Rundt über 292 km wurde dort absolviert. Alle Veloteamradler standen diese lange Strecke ordentlich durch. Kerstin Dammes, Claudia Froehlich, Kerstin Stefaniak und Ingelore Unger stellten dabei einen neuen „Langstreckenrekord“ für Frauen im Veloteam auf. Für die „Bergziegen“ im Veloteam fiel zur gleichen Zeit der Startschuss für den Dolomitenmarathon. Auch bei den HEW-Cyclassics standen wieder Veloteamradler am Start. Diana Winkel wurde 3. in der AK4 der Frauen über 120 km. Erika Lehmann belegte in der AK3 den 7. Platz. Zum 20. Geburtstag des Veloteams 2004 gab es neue Vereinskleidung. Neuer Hauptsponsor war der Cottbuser Hotelier Schöpe mit seiner Spreewald- Radakademie. Die Firma „Vergölst“, vertreten durch Gernot und Rene Müller, finanzierten die neuen Radhosen. Gefeiert wurde im Rahmen des Großen Preises von Deutschland auf der Cottbuser Radrennbahn. Stolz zeigten die Veloteamradler in einer Parade, alte und neue Vereinskleidung, sowie alle errungenen Veranstaltungstrikots. Der Jahreshöhepunkt fand wieder beim Dolomitenmarathon statt. Das Veloteam war bestes Amateurteam. Pokale gab es auch bei der Rhönrundfahrt. Die Wochenendtour führte das Veloteam nach Görlitz.
2005 – 2009
Das Veloteam belegte 2005 den 2. Platz bei der Rhönrundfahrt. Rüdiger Perka gewann in seiner Altersklasse das Jedermannrennen bei Cottbus-Görlitz-Cottbus und belegte Gesamt den 6. Platz. Der Jahreshöhepunkt fand in diesem Jahr bei Lüttich-Bastogne-Lüttich statt. Der älteste, noch gefahrene Radklassiker durch die Ardennen hatte es in sich. Steigungen bis 23 % , wie bei der „La Redoute“ galt es zu bezwingen. Besonders glücklich waren Diana Winkel und Katrin Fiebig über ihre Leistung, denn auf den 120 km der kurzen Runde waren auch alle nennenswerten Schwierigkeiten enthalten. 13 Radler absolvierten die 235 km lange Runde, 15 fuhren 170 km und 4 absolvierten die kürzeste, aber nicht minder schwere Runde. Innerhalb der Sparkassen- RTF wurde der Radmarathon Cottbus-Zielona Gora- Cottbus ausgetragen.
Lore Huhnke wird 1. Siegerin der AK Ü60 bei den Frauen über 500 m.
Die Wochenendtour ging in diesem Jahr nach Oberoderwitz. Zum Ende des Jahres gingen die Wirtsleute Ursel und Lothar in den Ruhestand. Sie hatten uns über viele Jahre nach dem Mittwochstraining betreut. Aber das Vereinsheim der Branitzer Blasmusiker bleibt uns erhalten. Eine kleine, aber feine RTF war 2006 das Ziel des Veloteams. In Au in Bayern wurde die Wendelstein-Rundfahrt gestartet. Ingo Braun absolvierte in diesem Jahr den Fichkona-Radmarathon vom Fichtelberg zum Kap Arkona über 601 km. Zum 2. Mal wurde der Radmarathon Cottbus-Zielona Gora- Cottbus innerhalb der Sparkassen-RTF durchgeführt. Eine insgesamt dürftige Beteiligung und kaum Interesse auf polnischer Seite ließ dieses gemeinsame Projekt schon nach 2 Auflagen scheitern. Die Wochenendtour führt in diesem Jahr nach Blossin, südlich von Berlin. Angespornt durch den Erfolg des Frühlinsradelns, wurde im Waldhotel das 1. Cottbuser Herbstradeln gestartet. Ein kleines Pflänzchen, was hoffentlich gut gedeihen wird. Im November startete die 1. Cottbuser Countrytourenfahrt.
Mit Jan Hennersdorf wird erst zum 2. Mal ein Mitglied des Veloteams Brandenburger Radler des Jahres. Der Internet-Auftritt des Veloteams wird in die Website des RSC Cottbus eingegliedert und durch Ingo Braun und Detlef Pomnitz auf deren Standard gebracht.
Das Interesse am Fichkona-Radmarathon wächst weiter. 2007 starteten neben Ingo Braun, auch Ulrich Geike und Silvio Puhl. Wieder liegt der Jahreshöhepunkt in Bayern. Das Veloteam startet beim Arbermarathon. Unter ihnen der Präsident des RSC Cottbus, Bernd Kühner. Ziel der Wochenendtour ist die Bremsdorfer Mühle im Schlaubetal. Hier hat Udo Knepper wieder ein tolles Ziel gefunden. Edeltraud Drochol wird Brandenburger Radlerin des Jahres.
2008 ist es dann endlich soweit. 13 Veloteamradler, namentlich Stefan Eichstädt, Klaus-Dieter Weber, Rüdiger Perka, Gerhard Stolz, Frank Urbanowicz, Rene Müller, Roland Wolfgang, Frank Thomas, dazu die „alten Hasen“ Ingo Braun, Uli Geike und Silvio Puhl
starten beim 601 km langen Fichkona- Radmarathon. Ganz besondere Hochachtung muss man vor Heidi Puhl und Kerstin Stefaniak haben, die ebenfalls die 601 km lange Strecke geschafft haben. Aber das war noch nicht alles, der eigentliche Jahreshöhepunkt für das Veloteam, der Mitternachtsmarathon in Nortorf sollte noch folgen. Bautzen war in diesem Jahr das Ziel der Wochenendtour. Das Veloteam gewinnt zum 18. Mal die Vereinswertung im Land Brandenburg und Kerstin Stefaniak wird zum 4. Mal Brandenburger Radlerin des Jahres. 2009 feiert das Veloteam sein 25- jähriges Jubiläum im Wasserturm der Lausitzer Wassergesellschaft. In einem tollen Ambiente wurde in Wort und Bild Rückblick gehalten.
Eine der besten Veranstaltungen des Veloteams, so waren sich alle sicher. Im August schoben 36 Radler und Radlerinnen ihr Rad an den Start des Frankenwaldmarathons und knackten dort den Veranstaltungsrekord. 7 010 gefahrene Kilometer ist jetzt für hoffentlich einige Jahre der neue Rekord. Der Flämingskate war in diesem Jahr Ziel der Wochenendtour und natürlich wurde das Veloteam wieder „Beste RTF- Mannschaft im Land Brandenburg“..
